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Training im Wiener Kunstturnzentrum

In der Woche vom 14.2. - 18.2.2011 fand für alle Schüler der 1C, für die Burschenmannschaft der 3A, und die Mädchenmannschaft der 3C eine Trainingswoche im Leistungsturnzentrum Schönbrunn statt. Dieses einmalige Projekt, die Idee stammte von Frau Sonnabend und Frau Etzelstorfer, war ein großer Erfolg! Dieter Egermann, der Nationaltrainer der österreichischen Turner, ließ uns in "seiner" Halle, die eigentlich nur für Leistungsturner reserviert ist, trainieren.  

Täglich übten dort unsere Kinder 2 Stunden lang ihre Wettkampfübungen für die bevorstehende Landesmeisterschaft im Gerätturnen am 25.2.2011. Bei fix aufgestellten Geräten wie Barren, mehreren Balken, 2 Reckanlagen, einem Schwingboden in der Größe von 12x12m und dem Highlight - die Schnitzelgrube - war die Motivation um ein Vielfaches gesteigert. Letztere hat natürlich nichts mit dem beliebten Gericht der Österreicher zu tun, sondern ist eine mit Schaumstoffwürfeln gefüllte Grube, in die ein Turner schwierige Elemente turnen kann, ohne sich dabei zu verletzten. 

Eine kleine Gruppengröße von höchstens 5-6 Schülern pro Lehrer/Trainer gewährleistete ein individuelles Training für alle unsere Schützlinge. Auch die trainierenden Spitzenturner und -turnerinnen, die gleich nebenbei ihr Können zur Schau stellten, fungierten als Vorbild für unsere Schüler. 

Nach dem 2-stündigen Training ging es fast eine Stunde zu Fuß zurück in die Schule, wo in der Aula auf einer Videowall noch Wettkampfübungen anderer Turner und Turnerinnen betrachtet wurden. Dann aber war der Hunger riesengroß, wir alle freuten uns auf das Mittagessen!

 

WiSK Programm

 

Das WiSK Programm ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem bm:ukk, das die Implementierung des Programms finanziert, und der Universität Wien, Fakultät für Psychologie (Bildungspsychologie und Evaluation) im Rahmen der nationalen Strategie „Weiße Feder – Gemeinsam gegen Gewalt“.

 

Das WiSK Programm wurde von den Bildungspsychologinnen Dr. Dagmar Strohmeier, Dr. Moira Atria und Prof. DDr. Christiane Spiel an der Universität Wien entwickelt. Es ist ein theoretisch fundiertes und hinsichtlich seiner Wirksamkeit überprüftes Programm, das soziale und interkulturelle Kompetenz stärken hilft sowie zur Reduktion von Gewalt und zu einem positiven Miteinander in der Schule beiträgt.

 

Die Förderung der sozialen und interkulturellen Kompetenz wird im WiSK Programm als Aufgabe der gesamten Schule verstanden. Daher ist es als Schulentwicklungsprojekt konzipiert, dessen Implementierung von einer/m speziell dafür ausgebildeten WiSK-Begleiter/in unterstützt wird.

 

Das WiSK Programm bindet eine möglichst große Gruppe von Personen an der Schule ein. Dadurch soll der Grundsatz „Gemeinsam gegen Gewalt“ in der Schule verankert werden.

 

Mehr Infos zum WiSK Programm gibt es auf: www.univie.ac.at/wisk.psychologie/

 

 

Projekt Gewalt in der Sprache

Im Rahmen des WiSK Projektes fand am Dienstag, 15.12.2009  von 8.00 bis 11.00 Uhr ein Projekttag für alle Klassen zum Thema Gewalt in der Sprache statt. Präsentation der Ergebnisse aller Klassen war um 11 Uhr in der Aula. Die SchülerInnen waren beauftragt sich auf eine Geste oder ein Wort zu einigen, die/das schulintern von allen verwendet wird, wenn Gewalt, in welcher Form auch immer, bemerkt wird.

Die Kinder aller Klassen einigten sich auf "Nein".

 

Nach den Semesterferien beginnt nun das eigentliche WiSK Projekt für die ausgewählten Klassen (3A, 2B, 2C). In acht bzw. neun Doppeleinheiten wird zum Thema Gewaltprävention gearbeitet, wobei die SchülerInnen von jeweils zwei LehrerInnen unterstützt werden. Es sind dies Frau Loukotka und Herr Hammerl für die 3A, Frau Loukotka und Herr Szlama für die 2B und Frau Piber und Frau Gruber für die 2C.